Bei der Gründung einer Mini GmbH sind natürlich einige Dinge zu beachten. Man muss überlegen ob es sich lohnt in diesen Fällen eine Mini GmbH zu gründen oder eine andere Unternehmensform beispielsweise eine Personengesellschaft zu wählen. Ein großer Vorteil der Mini GmbH sind die geringen Kosten der Gründung. Diese Kosten von ca. 120 Euro sind jedoch nur bis zu einer Höchstgrenze von 3 Gesellschaftern möglich. Sollten mehr als 3 Gesellschafter eine Mini GmbH gründen wollen, kann es von Vorteil sein eine alternative Unternehmensform zu wählen.
Geschäftsführer einer Mini-GmbH kann selbstverständlich nur eine natürliche Person werden, welche keinem Berufs- oder Gewerbeverbot unterliegt, bzw. nicht wegen Insolvenz- oder sonstigen bestimmten Straftaten verurteilt wurde. Ein großer Nachteil der Mini GmbH ist die Pflicht zur Rücklage. Bei der Mini GmbH müssen in jedem Jahr mindestens 25 Prozent des Gewinnes den Rücklagen zugeführt werden. Dies ist zwar kein Nachteil für den Geschäftsführer da dessen Gehalt als Personalaufwand gebucht wird und somit den Gewinn vermindert, aber ein großer Nachteil der Gesellschafter.
Der Gewinn stellt die Verzinsung des eingelegten Kapitals der Gesellschafter dar. Da mindestens 25 % als Rücklage gebildet werden müssen, können die Gesellschafter über dieses Geld nicht verfügen. Wenn die Rücklagen und das Stammkapital zusammen mindestens 25000 Euro ergeben, kann die Mini GmbH in eine normale GmbH umgewandelt werden.